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Von streng geometrischen, klassischen Rauten-, Karo- und Schachbrettmustern bis
hin zu komplex gewebten Blumenmotiven: Nina Hollein verwendet in ihrer gesamten
Kollektion Leinen- und Baumwollstoffe aus dem oberösterreichischen Mühlviertel. Die Region nördlich der Donau und südlich des Böhmerwaldes war lange Zeit das
Zentrum einer florierenden Webindustrie. Während das traditionelle Mühlviertler
Leinen in der Vergangenheit hauptsächlich für Bett- und Tisch-wäsche, Arbeits-,
Teig- und Brottücher sowie Wagen- und Zeltplanen verwendet wurde, interpretiert
Nina Hollein die bäuerlichen Nutzstoffe vollkommen neu. Aus den liebevoll zusammengetragenen Stoffen mit ursprünglichen Webmustern, die
in den Webereien vereinzelt bis heute so produziert werden, entsteht eine
moderne Kollektion – mit Kleidungsstücken, die robust, dauerhaft und authentisch
sind. | | |